Schnecken

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Schnecke

Kaum ein Nahrungsmittel polarisiert in dieser Weise wie die Schnecken. Obwohl der Verzehr dieser Tiere für manche Menschen unvorstellbar ist, kann man sie  zweifellos zu den kulinarischen Delikatessen zählen. Vor allem die „Große Weinbergschnecke“, die „Große Graue“ und die „Kleine Graue“ zählen zu den beliebtesten Weinbergschneckenarten, die zum Verzehr angeboten werden. Des Weiteren werden die Achatschnecken in bevorzugter Art und Weise gegessen.

Die Zubereitung bei Schnecken ist ein aufwendiges Verfahren. Aufgrund der Schleimbildung und des am Anfang zähen Fleisches, müssen die Tiere zunächst „fasten“. Anschließend folgt ein Aufbereitungsverfahren, das mehrere Schritte beinhaltet.

Zunächst werden die Schnecken in Essigwasser gereinigt. Im Folgenden werden sie, nach einer kurzen Zeit der Überbrühung, aus ihrem Gehäuse gelöst und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Nachdem die Eingeweide entfernt sind, folgt eine Salzbehandlung, die entschleimende Wirkung hat. Eine abschließende Waschung bereitet die Schnecken dann auf ein Garen vor, das über mehrere Stunden in gewürzter Brühe stattfindet.

Nun folgt die eigentliche Zubereitung. Wenn man es klassisch mag, sollte man die Schnecken in Kräuterbutter zubereiten, nachdem man sie mit Essig, Öl, Salz oder Pfeffer je nach Belieben gewürzt hat. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Großer Beliebtheit erfreuen sich heute verschiedene Schneckensuppen und Salate, in denen die Schnecken fester Bestandteil sind. Die Badische Schneckensuppe ist eine der bekanntesten Schneckenspezialitäten.

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